Wolfgang Zeilnhofer-RathWolfgang Zeilnhofer
(Partei mut)

 

 

 

 

Werden von der Landeshauptstadt München Tiere bei grenzüberschreitenden Langzeittransporten in Nicht-EU-Länder geschützt?

11. Februar 2019

Thomas Ranft (FDP): „Drei bayerische Landkreise haben den Export von Lebendtieren in Nicht-EU-Länder gestoppt.
In Landshut waren Berichte über grausame Tierquälereien bei der Schlachtung in Nicht-EU-Ländern Anlass für diese Entscheidung. Vorzeugnisse werden in solchen Fällen nur noch ausgestellt, wenn es vom zuständigen Ministerium in München eine eindeutige Handlungsanweisung gibt.
Das Veterinäramt Passau erteilt zur Zeit ebenfalls keine entsprechenden Vorzeugnisse für den grenzüberschreitenden Langzeittransport von Lebendtieren.
Der Landkreises Freyung-Grafenau hat nun ebenfalls den grenzüberschreitenden Langzeittransport von Lebendtieren gestoppt, bis eine klare Handlungsanweisung durch das Ministerium vorliegt."

Deshalb stellt die FDP-HUT Stadtratsfraktion folgende Anfrage:

1.
Wie viele Transportunternehmer sind in München gemeldet, die gemäß Verordnung (EG) Nr. 1/2005 über den Schutz von Tieren beim Transport für lange Beförderungen von Tieren zugelassen sind?
2.
Wie viele Lebendtiertransporte erfolgten 2017 und 2018 von in München gemeldeten Unternehmen in Nicht-EU-Länder?
3.
Wie viele Vorzeugnisse wurden vom Veterinäramt in München für Tiertransporte
in Nicht-EU-Länder in den Jahr 2017, 2018 ausgestellt?
4.
Was unternimmt die LH München, um o.g. Tiertransporte ins Ausland zu stoppen?
5.
Plant München in Kooperation mit dem Landkreis eine Auffangstation für gestoppte Tiertransporte in Nicht-EU-Länder?

Pressekontakt:
Fraktion FDP - HUT
Thomas Ranft, Stadtrat, mobil: 0178/44 19 003
fdphut@muenchen.de
www.fdp-hut-fraktion-muenchen.de

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