Einrichtung eines Europa-Hauses als Begegnungsstätte für München

21. Mai 2019

Thomas Ranft (FDP) „Gerade in Zeiten wachsender Europaskepsis ist es von großer Bedeutung, dieser entschieden entgegenzutreten und den Bereich der Bildungsarbeit auszuweiten, um den europäischen Gedanken an die breite Bevölkerung heranzutragen. Niederschwellige Angebote schaffen vielen Menschen einen leichten Zugang zum 'Projekt Europa' und stärken seinen partizipativen Charakter.
1951 wurde das erste Europahaus im rheinland-pfälzischen Marienberg gegründet. Inzwischen gibt es weit über 100 vergleichbare Einrichtungen in mehr als 30 europäischen Ländern. Die Einrichtungen stellen dabei vor allem die außerschulische Förderung der europäischen Jugendbildung in den Mittelpunkt (vgl. https://www.europahaus-marienberg.eu/leitbild.html) und sensibilisieren für europäische Themen. Außerdem geben die Einrichtungen Antworten auf Fragen zur europäischen Politik und bauen Berührungsängste ab.
Auch die Stadt München kann von der Einrichtung eines Europahauses profitieren und damit ihr Bekenntnis zu Europa noch stärker symbolisieren. Ein Ort, der für alle offen ist, den Austausch untereinander fördert und das Vertrauen in Europa stärkt, ist gerade jetzt dringend notwendig, um sich geeint nationalistischen Tendenzen entgegenzustellen.“

Deshalb stellt die FDP-HUT Stadtratsfraktion folgenden Antrag:

Die Landeshauptstadt München richtet für die Münchner Bürgerinnen und Bürger ein Europa-Haus als Bildungs- und Begegnungsstätte ein. Das Europa-Haus dient als Informations- und Diskussionsforum für alle Interessierten, sensibilisiert für europäische Themen und stärkt das Vertrauen in die EU.


Pressekontakt:
Fraktion FDP - HUT
Thomas Ranft, Stadtrat, mobil: 0178/44 19 003

fdphut@muenchen.de
https://www.fdp-hut-fraktion-muenchen.de

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