Wie viele Münchner wollen Baukindergeld?

09. April 2019

Dr. Michael Mattar (FDP), Fraktionsvorsitzender: „Das Baukindergeld ist eine Fehlkonstruktion und hilft uns in München vermutlich überhaupt nicht. Wohneigentum - auch zu fördern - ist sicher grundsätzlich ein sehr sinnvolles Vorhaben, insbesondere für die Altersvorsorge. Aber das von CDU/CSU und SPD zum 1. Januar 2018 eingeführte Baukindergeld ist wie viele staatliche Maßnahmen allerdings wenig zielorientiert und führt zumeist nur zu Mitnahmeeffekten. Das Baukindergeld gilt für Neubau und Bestandswohnungen im gesamten Bundesgebiet. Von den gut 82.000 Anträgen sind bislang rund 10.000 in Bayern gestellt worden.
Durch die niedrigen Einkommensgrenzen für die Antragsberechtigten und den hohen Immobilienpreisen in München können nach unserer Einschätzung nur wenige das Baukindergeld in München auch nutzen. Ideal ist es vor allem für jene, die wenig Geld verdienen, aber eine große Erbschaft erhalten. Ob das aber die richtige Zielgruppe für das Baukindergeld ist, das immerhin zu hohen Steuerausfällen führt, wagen wir doch sehr zu bezweifeln.
Wir wollen, dass Steuergeld vor allem dafür eingesetzt wird, um in Ballungsräumen mit hoher Wohnungsnachfrage mehr gebaut wird und nur jene unterstützt werden, die es auch brauchen.“

Deshalb stellt die FDP-HUT Stadtratsfraktion folgende Anfrage:

  1. Wie viele Anträge auf Baukindergeld wurden bislang (31.03. 2019) in München gestellt?
  2. Wie viele Anträge bezogen sich auf neugebaute Immobilien und wie viele auf Bestandsimmobilien?

 

Pressekontakt:
Fraktion FDP - HUT
Dr. Michael Mattar
Vorsitzender der Fraktion, Mobil: 0172/2607931

fdphut@muenchen.de
https://www.fdp-hut-fraktion-muenchen.de

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