München erhöht den des Recyclinganteil beim Restmüll

15. März 2019

Gabriele Neff (FDP), stellv. Fraktionsvorsitzender: „Beim Recycling von Hausabfällen bildet München mit stadtweit nur 5,4 Kg pro Einwohner das blamable Schlusslicht. Hierbei ist sogar der Gewerbemüll, der recycelt wird, mit ein berechnet. Andere Städte und Gemeinden müssen entsprechend höhere Recyclinganteile erbringen, um die bundesweiten Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) zu erfüllen. Die drohende Verschärfung der Gesetzeslage mit der Erhöhung der Recyclingquoten verlangt ein schnelles Handeln in München, um endlich auf bundesweit vergleichbare Recyclingmengen pro Einwohner zu kommen.

Die Depotlösung für Wertstoffe, die Entsorgung in Wertstoffhöfen bzw. -inseln, hat sich in der in München praktizierten Form nicht bewährt. Da die bisherigen Vereinbarungen mit dem Grünen Punkt 2020 auslaufen, muss sich der Stadtrat möglichst schnell über einen neuen Weg einigen, damit München zumindest die bundesweiten Quoten erfüllen kann.

Die FDP-HUT Stadtratsfraktion stellt daher folgenden Antrag:

Die Landeshauptstadt München sorgt ab 2020 beim Restmüll bzw. Hausabfall für einen deutlich erhöhten Recyclinganteil. Ziel muss dabei sein, einen mindestens bundesweit ähnlichen Anteil von recyclingfähigen Abfall von 25 bis 30 kg pro Einwohner in München zu erreichen. Hierbei soll die Einführung der gelben Tonne bzw. des gelben Sackes mit einer entsprechenden Aufklärung der Bevölkerung eine wichtige Grundlage bilden. Soweit vorhanden sollen auch alternative Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

 

Pressekontakt:
Fraktion FDP - HUT
Gabriele Neff (FDP), Stellv. Fraktionsvorsitzende,
Korreferentin im Referat für Bildung und Sport
Mobil: 0171/521 59 25
fdphut@muenchen.de
www.fdp-hut-fraktion-muenchen.de

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