Unterbringung von Menschen die aus der Haft entlassen wurden und sich in Substitution befinden

19. Oktober 2018

Wolfgang Zeilnhofer (HUT): „Aus der Haft entlassene, substituierte Menschen haben
zumeist keine Wohnung und befinden sich oft in wirtschaftlichen, sozialen oder
gesundheitlichen Schwierigkeiten. Die Unterkünfte stellen eine Übergangslösung dar.
Besonders die Vermittlung von Menschen die sich in einer Substitutionsbehandlung
befinden, gestaltet sich meist schwierig. Der Bedarf an adäquaten Wohnmöglichkeiten
mit fachlicher Betreuung ist für diesen Personenkreis nicht gedeckt.

Die Landeshauptstadt München stellt dar, was unternommen wird, um den Bedarf an Wohnmöglichkeiten mit fachlicher Betreuung für diesen Personenkreis zu decken.“


Deshalb stellt die FDP-HUT Stadtratsfraktion folgenden Antrag:

Die Verwaltung wird gebeten darzustellen, welche Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe etc. in München (Stadt München, Freie Träger etc.) Menschen aufnehmen, die aus der Haft entlassen wurden und sich in Substitution befinden.

Dargestellt werden soll:

  • welche Gründe zu einer Ablehnung der Aufnahme führen und wie diesen Ablehnungsgründen begegnet werden kann und welche Alternativen für die Betroffenen zur Verfügung stehen.
  • welche Maßnahmen und Voraussetzungen, Anzahl der Plätze etc. sind erforderlich, damit der Bedarf an adäquaten Wohnmöglichkeiten mit fachlicher Betreuung für diesen Personenkreis gedeckt werden kann.
  • welche Voraussetzungen im Hinblick auf die medizinische und psychologische Betreuung für eine Aufnahme dieses Personenkreises geschaffen werden müssen.

 

Pressekontakt:
Fraktion FDP - HUT
Wolfgang Zeilnhofer (HUT)
Mobil: 0178/71 71 866

fdphut@muenchen.de
https://www.fdp-hut-fraktion-muenchen.de

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