Verpflichtende Einführung des Abbiegeassistenten

08. Mai 2018

Thomas Ranft (FDP), Stadtrat:" Zu einem schrecklichen Unfall ist es am Montag, den 7.5.2018 in München gekommen. An der Moosacher Straße/Ecke Schleißheimer Straße ist ein neunjähriges Mädchen gegen 7:40 Uhr mit seinem Fahrrad von einem Lastwagen erfaßt worden. Als das Mädchen an besager Kreuzung bei grün zeigender Ampel überqueren wollte, ist auch der Lastwagen losgefahren, um dort abzubiegen. Dabei hat der Fahrer das Mädchen übersehen und das Mädchen mit dem Fahrzeug erfaßt. /vgl. Abendzeitung 8.5.2018). Jeden Tag sterben durchschnittlich zehn Menschen auf deutschen Straßen. Die verpflichtende Einrichtung eines Abbiegeassistenten soll umgehend verpflichtend für alle LKWs auf Deutschlands Straßen sein."

Die FDP-HUT Stadtratsfraktion stellt folgenden Antrag:

Der Oberbürgermeister wird gebeten, sich über den Deutschen Städtetag an die Bundesregierung zu wenden, um eine verpflichtende Einrichtung eines Abbiegeassistenten für LKWs in Straßenverkehrsordnung zu verankern.
Selbstverständlich braucht es eine EU-weite Pflicht für solche Systeme und nicht nur eine nationale Regelung. Deutschland sollte vorangehen und den Abbiegeassistenten verpflichtend einführen. Diese Pflicht sollte für LKWs auf Deutschlands Straßen gelten, auch für LKWs mit ausländischen Kennzeichen.
Die Kreuzungen in München werden dahingehend überprüft, ob die Sicherheit durch die Installierung eines 'Tote-Winkel-Spiegel' erhöht werden kann.
Eine Überprüfung der Ampelschaltungen sollte ebenfalls erfolgen.

Pressekontakt:
Fraktion FDP - HUT, Thomas Ranft, Stadtrat, mobil: 01784419003
fdphut@muenchen.dehttps://www.fdp-hut-fraktion-muenchen.de

zurück

Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

×ausblenden