Baukindergeld in München wirkungslos

09. Februar 2018

Zu den Plänen der Großen Koalition zum Baukindergeld erklärt der Münchner Bundestagsabgeordnete sowie bau- und wohnungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Daniel Föst:

„Das Baukindergeld führt zu Mitnahmeeffekten und ist zudem für München völlig wirkungslos. Union und SPD verteilen großzügig Steuergeld, ohne dass die größte Hürde bei der Eigentumsbildung abgebaut wird. Denn die Tilgung eines Baudarlehens ist häufig nicht das größte Problem, sondern vor allem die hohen Erwerbsnebenkosten, die unmittelbar anfallen.
Wesentlich besser wäre es, Familien den Erwerb von Eigentum zu erleichtern, indem die erste selbstgenutzte Immobilie bis zu einem Wert von 500.000 Euro von der Grunderwerbsteuer befreit wird.
Der Freibetrag würde vor allem die Mitte der Gesellschaft dabei unterstützen, in die eigenen vier Wände zu ziehen und für das Alter vorzusorgen - egal ob in München, Manching oder Moosbach. Das dringende Problem der steigenden Baukosten ignoriert die GroKo hingegen völlig – dabei ist gerade hier Handlungsbedarf nötig. Wir müssen den Wohnungsbau entbürokratisieren, damit schneller und einfacher neuer Wohnraum geschaffen werden kann.“

Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Münchener Stadtrat Dr. Michael Mattar ergänzt:

„Gerade in München wird das Baukindergeld ins Leere laufen. Wer unter die willkürlich festgelegte Einkommensgrenze fällt, wird sich in München trotzdem keine Immobilie leisten können - Baukindergeld hin oder her. In der Konsequenz fließt das Geld in Regionen mit vergleichsweise entspannten Wohnungsmärkten. Damit wird das eigentliche Ziel der Maßnahme völlig verfehlt."

 

Pressekontakt:
Fraktion FDP - HUT
Dr. Michael Mattar
Vorsitzender der Fraktion, Mobil: 0172/2607931

fdphut@muenchen.de
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