Gigantische Neuverschuldung

08. Dezember 2017

Dr. Michael Mattar (FDP), Fraktionsvorsitzender: „Die Mittelfristige Finanzplanung,
die der Kämmerer und die Große Koalition vorlegen, endet mit einer gigantischen Neuverschuldung. 2018 will man zwar keine neuen Schulden aufnehmen, baut aber dafür die flüssigen Mittel um mehrere 100 Millionen Euro ab. Von einem ausgeglichenen Haushalt kann deshalb bereits
2018 nicht gesprochen werden.
Katastrophal wird aber die Lage in den Jahren 2019 bis 2021: hier werden neue Schulden von 2,65 Milliarden Euro geplant, wobei 2022 nochmal
850 Millionen Euro oben drauf kommen sollen. Die niedrige Neuverschuldung von heute in Höhe von 724 Millionen Euro endet dann 2022 mit insgesamt 4,2 Milliarden Euro Schulden der Stadt!

Wenn man nun glaubt, die großen Investitionen im Kultur- und Verkehrsbereich seien die Ursache, täuscht man sich gewaltig. Fast ausschließlich wird der Berg von versäumten Investitionen im Schulbereich finanziert.
Rot-Grün haben in der Vergangenheit und Schwarz-Rot haben in den letzten vier Jahren einfach drauflos gewirtschaftet und die konsumtiven laufenden Ausgaben ausgedehnt. Hierdurch wird der Handlungsspielraum der Stadt für die Zukunft völlig eingeschränkt.“

 

Pressekontakt:
Fraktion FDP - HUT
Dr. Michael Mattar
Vorsitzender der Fraktion, Mobil: 0172/2607931

fdphut@muenchen.de
https://www.fdp-hut-fraktion-muenchen.de

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