Welche Groupware wird zukünftig bei LHM verwendet?

05. Oktober 2017

Thomas Ranft (FDP): „Aus einer Fachzeitung für IT (https://www.heise.de/newsticker/meldung/LiMux-Aus-Muenchen-erklaert-neue-Mail-Software-fuer-geheim-3843305.html) geht hervor, dass bei der Landeshauptstadt München (LHM) zukünftig, trotz Ausschreibung, auf Microsoft Exchange umgestiegen wird. Zunächst sollte der Ausschreibungsgewinner Kolab eine eigene Lösung bereit stellen, die auf Open Source Software basiert. Nun zeigt sich, dass aber bereits geplant wird, auf Microsoft Exchange umzustellen. Die Software soll stadtweit ein E-Mail-Programm und ein Kalenderprogramm in einem einzelnen Programm zur Verfügung stellen. Noch ist nicht erkennbar, welche Kosten dabei für die LHM entstehen und ob Vergaberichtlinien dadurch missachtet wurden. Wie die Microsoft Lösung dann auf dem LiMux Basis-Client laufen soll, steht auch noch auf einem anderen Blatt.“
Deshalb stellt die FDP-HUT Stadtratsfraktion folgende Anfrage:

  1. Wurde dem ursprünglichen Gewinner der Ausschreibung (Kolab und weitere) des Groupwareclients abgesagt?
  2. Welche Summen wurden für die Entwicklung des Groupwareclients bereits investiert?
  3. Kann die Microsoft Software auch auf dem LiMux-Basis-Client eingesetzt werden?
  4. Welche Kosten sind für eine Umstellung auf Microsoft-Basis zu erwarten?
  5. Wurde eine neue Ausschreibung für die Groupware veranlasst?
  6. Wird durch eine Umstellung auf Microsoft Exchange gegen Vergaberichtlinien verstoßen?
  7. Welche Strafmaßnahmen könnten der LHM entstehen? Drohen Strafmaßnahmen der EU-Wettbewerbsbehörde?
  8. Was spricht gegen eine weitere Verwendung des bisherigen E-Mail Clients Thunderbird?
  9. Wie wird die Sicherheitslage bezüglich des Einsatzes von auf Microsoft basierter Software im Gegensatz zu quelloffener Software eingeschätzt?
  10. Welchen Vorteil verspricht sich die LHM von der Umstellung von zwei Programmen zu einem? Welcher konkrete Nutzen soll hierdurch bei den Nutzern und bei der Verwaltung entstehen?


Pressekontakt:
Fraktion FDP - HUT
Thomas Ranft, Stadtrat, mobil: 0178/44 19 003

fdphutpiraten@muenchen.de
www.freiheitsrechte-transparenz-buergerbeteiligung.de

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