Mehr Raum für Kinder und Jugendliche

24. Juni 2016

PRESSESERVICE DER FRAKTION FÜR FREIHEITSRECHTE, TRANPARENZ UND BÜRGERBETEILIGUNG (FDP, HUT, PIRATEN)

24.06.2016

 

Gabriele Neff (FDP), Stellv. Fraktionsvorsitzende, Korreferentin im Referat für Bildung und Sport: „München wächst und Freiflächen, die von Kindern und Jugendlichen genutzt werden können, sind Mangelware. Obwohl bei den meisten Schulen in München Flächen zur Verfügung stehen, werden diese nach Schulschluss abgesperrt und können von Kindern und Jugendlichen aus der Nachbarschaft nicht genutzt werden. Immer wieder werden „Hausmeisterprobleme“ und Lärmbelästigungen als Grund dafür angeführt, dass eine Öffnung von Schulhöfen am Nachmittag oder Samstagen nicht ginge. Die Verwaltung ist aufgefordert, scheinbare Hürden zu überwinden; notfalls brauchen Schulen eine Unterstützung, um das spätere Absperren vorzunehmen.

Sportflächen, die vom Schulbetrieb getrennt sind, sollten den Kindern und Jugendlichen des Viertels nach der Schule zur Verfügung stehen. Angesichts der Platzprobleme in München sind alle kreativen Lösungen gefragt. Als Modellprojekt für die Öffnung der Sportfläche bietet sich die Schule an der Situlistraße an. In der Situlistraße liegt die Schule völlig getrennt von der Sportwiese. Lärmbelästigungen sind ausgeschlossen. Das Programm zur Öffnung der Sportflächen soll nach den sicherlich guten Erfahrungen ausgeweitet werden.“

Die Fraktion für Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung stellt folgende beiden Anträge:

Antrag - Mehr Raum für Jugendliche I
Schulhöfe endlich öffnen
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Programm zur Öffnung von Schulhöfen und Freianlagen der Schulen in München nach Schulschluss für Kinder und Jugendliche zu entwickeln. Ziel muss es sein, dass von Montag bis Freitag nach der letzten Schulsportstunde, an Wochenenden und an schulfreien Tagen die schulischen Freianlagen genutzt werden können.
In einem ersten Schritt sollen mindestens zwei bis drei Schulen pro Stadtbezirk für Kinder und Jugendliche geöffnet werden, vorzugsweise natürlich dort, wo Freianlagen für Kinder und Jugendliche Mangelware sind und keine gravierende Lärmbeeinträchtigung für die Nachbarschaft bestehen. Nach den sicherlich guten Erfahrungen soll das Programm ausgeweitet werden.
Weiter wird der Oberbürgermeister gebeten im Städtetag sich dafür einzusetzen, dass der Gesetzgeber die Privilegierung des Schulsports auch auf Kinder- und Jugendspiel in Schulen ausweitet.

Antrag - Mehr Raum für Kinder und Jugendliche II
Modellprojekt Situlistraße - Sportflächen endlich öffnen

Der Stadtrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Programm zu entwickeln, um die Sportflächen der Schulen zu öffnen. Als Modellprojekt dient die Sportwiese der Schule an der Situlistraße.
Die Sportfläche soll von Montag bis Freitag nach der letzten Schulsportstunde, an Wochenenden, an schulfreien Tagen und in den Ferien von Kindern und Jugendlichen genutzt werden können. Die Hausmeisterverantwortung bezieht sich auf die normalen Regelzeiten.
Der Oberbürgermeister wird gebeten sich im Städtetag dafür einzusetzen, dass der Gesetzgeber die Privilegierung des Freizeitsports für Kinder- und Jugendliche auf Sportflächen in Schulen ausweitet.

Pressekontakt:
Fraktion für Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung im Münchner Stadtrat
Gabriele Neff (FDP), Stellv. Fraktionsvorsitzende, Korreferentin im Referat für Bildung und Sport
Mobil: 0171/521 59 25

fdphutpiraten@muenchen.de

www.freiheitsrechte-transparenz-buergerbeteiligung.de

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