Hortplätze für die Schülerinnen und Schüler Freimanner Burmesterschule

04. Februar 2016

PRESSESERVICE DER FRAKTION FÜR FREIHEITSRECHTE, TRANPARENZ UND BÜRGERBETEILIGUNG (FDP, HUT, PIRATEN) 21.01.2015

Gabriele Neff (FDP), stellv. Fraktionsvorsitzende, Korreferentin des Referates für Bildung und Sport : „Die Freimanner Burmesterschule hat eine Warteliste mit 15 Kindern und rechnet mit weiteren Anmeldungen. Doch das Referat für Bildung und Sport (RBS) sieht die Situation nicht als akut an. Container soll es erst 2017 geben (SZ vom 21.12.2015). Eltern in den Quartieren rund um die Siedlung Kieferngarten haben zunehmend Probleme, eine adäquate Nachmittagsbetreuung für ihre Kinder zu finden. Dabei wächst vor allem der Druck auf die Burmesterschule. Schon jetzt seien 15 Kinder auf der Warteliste; fürs kommende Schuljahr rechnet sie mit 30 Erstklässlern mehr als im Vorjahr. Die Rektorin fordert nun vehement eine Notlösung, etwa einen Pavillon als Anbau, um mehr Platz zur Verfügung zu haben. Schon seit Längerem wird der Raum in der Freimanner Grundschule knapp. Das liegt am konstanten Zuzug: In der Siedlung am Haidpark haben sich in den vergangenen Jahren jede Menge Familien niedergelassen und bald kommen die Zuzügler im Neubaugebiet an der Freisinger Landstraße hinzu. In diesem Quartier mit dem Namen 'Am Mühlbach' entstehen auf knapp 12 000 Quadratmetern 158 Wohnungen, die nach Firmenangaben zwischen Frühjahr und Sommer 2016 sukzessive bezogen werden. Unter den Bewohnern werden auch Kinder im Grundschulalter sein, deren Eltern wohl dringend einen Hortplatz brauchen werden. Allerdings geht das RBS für seine Berechnungen von anderen Datengrundlagen aus als die Burmesterschule. Die Behörde spricht von 164 Hortplätzen, die derzeit zur Verfügung stünden; die Schule gibt 151 an; für die Behörde sind nur 37 Kinder in der Mittagsbetreuung, die Schule hat 47 notiert.“

Die Fraktion für Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung bittet den Oberbürgermeister um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Der Kindergarten sollte komplett in einen Hort umgewandelt werden. Weshalb gab es eine Planänderung, die zum Wegfall von Hortplätzen geführt hat?
  2. Angeblich soll der Standort Bauernfeindstr. 30 jetzt doch komplett in einen Hort umgewandelt werden. Wenn das bereits 2014 geplant war und jetzt sinnvoll erscheint, wann erfolgt die Umsetzung?
  3. Weshalb gehen RBS und Schulleitung von verschiedenen Zahlen aus?
  4. Um wie viele betreute Kinder handelt es sich derzeit?
  5. Wie gedenkt das RBS die Eltern zu unterstützen, die derzeit keinen Betreuungsplatz haben und bereits auf den Wartelisten stehen
  6. Wie viele zusätzliche Kinder werden erwartet, sobald das Neubaugebiet "Am Mühlbach" (Freisinger Landstraße/ Josef-Wirth-Weg) bezogen wird?
  7. Wird der Bedarf noch innerhalb des Schuljahres 2016/2017 weiter steigen? Wenn ja, wie geht man damit um?
  8. Wann wird das Haus für Kinder am Kiefernwald fertiggestellt?
  9. Kann das Projekt so beschleunigt werden, dass es bereits zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 bezogen werden kann, also im September 2017?
  10. Besteht die Möglichkeit, den Bezug sogar noch weiter nach vorne zu ziehen?
  11. Welche Lösungen sind derzeit für das Schuljahr 2016/2017 geplant? Nachdem auch bis dahin der Bedarf an Betreuungsplätzen weiter steigen wird, z.B. aufgrund der Zuzüge am Mühlbach?


Pressekontakt:
Fraktion für Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung im Münchner Stadtrat
Gabriele Neff, Stellv. Fraktionsvorsitzende,

Mobil: 0171/521 59 25

fdphutpiraten@muenchen.de
www.freiheitsrechte-transparenz-buergerbeteiligung.de

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