Planungen für das Oskar-von-Miller-Gymnasium und das Max-Gymnasium überdenken

04. Februar 2016

PRESSESERVICE DER FRAKTION FÜR FREIHEITSRECHTE, TRANPARENZ UND BÜRGERBETEILIGUNG (FDP, HUT, PIRATEN) 15.12.2015

Dr. Michael Mattar (FDP), Fraktionsvorsitzender: „Die Stadt plant, weit ab von den bestehenden Schulen (Oskar-von-Miller und Max-Gymnasium) auf der Fröttmaninger Heide einen Intererimsbau als Ausweichquartier zu errichten. Der Interimsbau soll über 10 Jahre genutzt werden, um eine staatliche Förderung zu erhalten. Verständlicherweise wächst der Unmut über diese Verlagerungspläne bei den betroffenen Schulen. Die Frage stellt sich, geht es nicht auch ein wenig näher? Schüler weiträumig zu verschicken, macht einfach wenig Sinn.
Das Oskar-von-Miller-Gymnasium und das Max-Gymnasium sollen zeitgleich generalsaniert werden. Die Verwaltung sieht vor, die beiden Gymnasien in dem Interimsgebäude in Fröttmaning unterzubringen. Die beiden Schulen sollen dort während der Bauphase von 3 bis 4 Jahren den Schulbetrieb weiterführen.
Dies würde übermäßig lange Schulwege zur Folge haben. Vor allem das Oskar-von-Miller-Gymnasien möchte an einem näher gelegenen Standort untergebracht werden. Wir bitten die Verwaltung um Prüfung der Freifläche an der Domagk-, Garchinger-, Ungererstraße (Flurstück 880/2 in der Gemarkung Schwabing). Das Grundstück ist umgeben von anderen sehr viel größeren Freiflächen unter anderem dem Nordfriedhof, dem englischen Garten (200 m Luftlinie) und einer weiteren an das Grundstück angrenzenden mehrere Hektar große Freifläche, so dass auf diese Freifläche auch vorübergehend verzichtet werden kann.“

Die Fraktion für Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung stellt daher folgenden Antrag: Die Verwaltung prüft und legt dem Stadtrat dar, ob auf der Freifläche an der Domagk-, Garchinger-, Ungererstraße (Flurstück 880/2, Gemarkung Schwabing) ein Interimsgebäude für das Oskar-von-Miller-Gymnasium und eventuell auch für das Max-Gymnasium für die Bauphasen errichtet werden kann. Zudem soll geprüft werden, ob der Standort als Ausweichquartier für weitere Schulen genutzt werden kann, um eine staatliche Förderung sicher zu stellen.


Pressekontakt:
Fraktion für Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung im Münchner Stadtrat
Dr. Michael Mattar
Vorsitzender der Fraktion, Mobil: 0172/2607931

fdphutpiraten@muenchen.de
www.freiheitsrechte-transparenz-buergerbeteiligung.de
 

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